Horseportrait Pt. II

 

 

Hallo meine Lieben,

 

vor zwei Wochen habe ich euch bereits drei meiner Pferde vorgestellt, damit ihr sie ein bisschen besser kennenlernt und mehr von ihnen erfahrt. Heute möchte ich euch meine drei Schätze Ingo, Sepp und Dick Tracy vorstellen:

 

 

Ingo

 

Ingo kennt ihr ja von vielen meiner Fotos. Sein Name ist eigentlich „das Projekt“ und die Geschichte dahinter ist folgende:

Seine Besitzergemeinschaft saß eines abends gemeinsam am Tisch, um einen Namen für ihn festzulegen. Da er ein Dancier ist, überlegten sie, dass der Name ebenfalls mit D anfangen muss. Daraufhin haben sie gesagt: „Das ist doch ne tolle Sache und das ist jetzt unser Projekt!“ Seitdem wurde Ingo „Das Projekt“ genannt.

Aber wie kam es dann zu dem Namen Ingo? Ziemlich einfach, und zwar hieß sein Vorbesitzer, von dem sie das Pferd gekauft hatten, Ingo mit Vornamen und dadurch ist sein Spitzname Ingo entstanden.

Ingo ist wirklich ein ganz besonderes Pferd. Ich habe ihn jetzt seit zwei Jahren und er hat einfach unglaublich viel Power, er ist ein absoluter Workaholic, aber gleichzeitig auch unglaublich lieb.

Beim Reiten in den letzten zwei Jahren hat er wahnsinnig viel gelernt und das Grand Prix-Level erreicht, was ein riesengroßer Schritt war. Er ist immer top motiviert, will stets sein Bestes geben. Manchmal ist er ein bisschen zu übermotiviert, aber das hat er in den letzten Jahren gut in den Griff bekommen und super Platzierungen erreicht.Seit Juli letzten Jahres, als ich mit ihm angefangen habe, ist er zwei nationale Turniere gegangen und sonst nur internationale, auf denen er immer platziert und immer unter den top Platzierungen dabei war.

Er ist ein absolutes Ausnahmepferd und ich freue mich sehr auf die Zukunft mit ihm und bin gespannt, was sie noch alles bringt.

 

 

Sepp

 

Sepp habe ich nun auch seit zwei Jahren. Eigentlich heißt er Standsfield, aber wir nennen ihn alle Sepp. Er ist ursprünglich ein Springpferd gewesen und dann Dressurpferd geworden.

Sepp hat einen sehr speziellen Charakter, aber im positiven Sinne. Er mag zwar nicht jeden und es kann nicht jeder einfach zu ihm hingehen und ihn streicheln oder ihm ein Halfter anlegen, sondern er muss dir wirklich vertrauen und das ist das besondere an diesem Pferd. Ich hatte die letzten zwei Jahre Zeit mich mit ihm zu beschäftigen und konnte eine enge Beziehung zu ihm aufbauen. Dadurch, dass er mir komplett vertraut, bringt das Reiten mit ihm so einen Spaß.

Man merkt immer richtig wie er möchte, und im letzten halben Jahr hat er alle Lektionen des Grand Prixs gelernt und auch die erste Platzierung erreicht. Bei ihm merkt man, was eine Freundschaft bei Pferden wirklich bedeutet. Weil er ist einer, der nicht sofort sagt: „Hey, toll dass du da bist!“, sondern sich genau anschaut, wer du bist. Aber wenn er dich erst einmal in sein Herz geschlossen hat, ist er komplett da und einer deiner besten Freunde. So kann man das wirklich sagen.

 

 

Dick Tracy

 

Dick Tracy ist quasi unser alter Hase. Er ist mit das schönste Pferd, das ich je gesehen habe, er sieht so toll aus und das weiß er auch. Aber er ist nicht nur von außen schön, sondern auch von innen. Obwohl er ein Hengst ist, ist er unglaublich lieb. Klar spielt er sich manchmal auch auf und ist ein Macho, das möchte er dann hin und wieder gerne sein, aber auf der anderen Seite ist er ganz ganz lieb. Man kann super mit ihm spazieren gehen, er kann auf die Weide gehen, er kann alles als Hengst. Dass er sich da so toll benimmt finde ich extrem wichtig und das macht auch seinen Charakter aus.

Ich freue mich einfach, dass ich die letzten zwei Jahre so tolle Erfolge mit ihm feiern konnte, sowohl national als auch international und dass er mir immer so zur Seite stand. Er hat mir geholfen, in den internationalen Sport einzusteigen und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Ich hoffe, dass er weiterhin so fröhlich ist und uns allen noch lange Freude macht und auch weiterhin unser kleiner Macho bleibt.

 

 

Ich hoffe, dass euch dieser Beitrag gefallen hat und wünsche euch noch eine tolle Restwoche. Bald ist Wochenende! 🙂

 

Eure Kathleen

Horseportrait Pt.1

Hey meine Lieben,

 

viele fragen mich immer wieder, ob ich nicht mal was zu meinen Pferden scheiben kann. Deshalb fange ich heute einmal damit, euch drei meiner Lieblinge vorzustellen: Sunny, Desperados und Daintree.

Zu jedem Pferd habe ich eine besondere Bindung und jedes von ihnen hat seine ganz eigene Persönlichkeit! Und von jeder einzelnen kann ich etwas lernen. So und jetzt geht’s los:

 

Sun Royal

 

 

Sun Royal (Sunny)

Sunny habe ich, seitdem er 5 Jahre alt ist und er ist mit 1,88m mein größtes Pferd. Gerade von Sunny bin ich direkt bei meinem ersten Ritt runtergefallen, haha! (Es ist nichts Schlimmeres passiert zum Glück) Er ist eines der freundlichsten und zuverlässigsten Pferde, das ich je hatte. Er ist unglaublich verschmust und hat einen sehr freundlichen Charakter. Ab und zu kann er zu Beginn unter dem Sattel auch mal sehr frech werden, aber wenn es darauf ankommt, ist er immer da und gibt alles.
Seit diesem Jahr ist Sunny im B-Kader und in der Deutschen Bank Reitsportakademie. Er ist wirklich ein großes Talent für den großen Reitsport.

 

 

 

Desperados

 

 

Desperados

Desperados ist mein kleines Baby. Mit 1.83 ist er zwar alles andere als klein, aber da er seit er ein Fohlen ist bei uns ist, war er immer der Jüngste unter allen meinen Pferden und daher mein Baby.

Mit Desperados habe ich schon in jungen Jahren tolle Erfolge erzielt. Wir waren drei Mal Teilnehmer am Nürnberger Burg Pokal in Frankfurt und er ist auch schon zweimal den Siegerpreis mitgegangen, was ein tolles Erlebnis für mich war. Jetzt ist er die ersten Male auch Grand Prix gegangen und hat dort schon einige Prüfungen gewonnen.

Im Viereck kann ich mich ganz besonders auf ihn verlassen. Er gibt immer 100%. Umso mehr Zuschauer da sind, umso besser wird er.

Er ist ein sehr gutmütiges Pferd, nur im Stall ist er manchmal eine kleine Diva 🙂

 

 

Daintree

 

 

Daintree

 

Auch Daintree ist vor meinen Spitznamen nicht verschont geblieben. Bei uns im Stall nennen wir ihn manchmal Bäumchen durch das Tree in seinem Namen.

Mit ihm habe ich großes Glück. Er ist jetzt seit zwei Jahren bei uns. Ich habe mit ihm schon tolle Erfolge gefeiert. In internationale Prüfungen konnte er sich beweisen und auch Nationenpreise sind wir schon zusammen gegangen. Mein absolutes Highlight war meine Reise mit Daintree nach Doha (Katar). Letztes Jahr bin ich mit ihm auch in den B-Kader berufen worden, worüber ich so glücklich war und es kaum glauben konnte, da ich ihn zu dem Zeitpunkt nicht mal ein Jahr hatte. Daintree ist ein sehr liebevolles und ruhiges Pferd. Er ist ebenfalls ein sehr gutmütiges Pferd und ab und zu auch ein bisschen anhänglich.

 

Wie ihr seht haben auch meine Pferde alle super unterschiedliche Charaktere aber egal welche Macken sie manchmal haben, kann ich mich fast immer voll und ganz auf sie verlassen.

 

In meinem nächsten Blogeintrag am Donnerstag werde ich euch noch weitere meiner Lieblinge vorstellen.

 

Ich wünsche euch eine schöne Woche,
Kathleen

 

Wertvolle Tipps für eine optimale Turnier-Vorbereitung

 

Ich werde oft gefragt, ob ich spezielle Ratschläge habe, wie man sich optimal für ein anstehendes Turnier vorbereitet.  Deshalb will ich mich heute mit genau diesem Thema beschäftigen und euch erzählen, was in der Vorbereitung auf ein wichtiges Turnier helfen kann.

 

1. Ein individueller Trainingsplan für jedes Pferd:

Es ist ganz wichtig, einen Trainingsplan zu machen, der individuell auf das jeweilige Pferd abgestimmt ist.

Manchen Pferden tut es zum Beispiel gut am Tag vor dem Turnier nur longiert zu werden – andere brauchen in der Zeit davor intensive Arbeit. So einen Plan aufstellen zu können braucht natürlich Zeit, denn ihr müsst euer Pferd genau beobachten um herauszufinden, was es braucht, um auf den Punkt fit und in Bestverfassung zu sein.

 

2. Übung macht den Meister:

Das Üben der Aufgabe ist natürlich eins der wichtigsten Aspekte in der Vorbereitung. In der Regel weiß man schon beim Üben was das Pferd an verschiedenen Stellen braucht und wo man aufpassen muss. Wenn ich die Aufgabe gut kenne, dann weiß ich, ob mein Pferd beispielsweise zum Wechsel mehr hingeritten oder eher zurückgenommen werden muss. Das bedeutet, dass man sich jeden Schritt genau einprägt und genau weiß, was man wann zu tun hat in der Aufgabe. Es ist essentiell zu wissen, wie man welche Lektion reiten muss und wo ihre Tücken stecken. So vermeidet ihr Überraschungen beim Turnier.

 

3. Bleib deiner Routine treu:

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es sinnvoll ist das Vorbereitungsprocedere auf dem Turnier nach Möglichkeit immer gleich zu gestalten. Also kein neues Gebiss einschnallen, keinen anderen Sattel nehmen, etc.

 

4. In der Ruhe liegt die Kraft: 

Nehmt euch auf jedem Turnier Zeit alles in Ruhe vorzubereiten, lest die Aufgabe nochmal durch und fokussiert euch auf das, was ihr zu Hause trainiert habt und gleich umsetzen wollt.

 

Jeder hat sicher eine eigene Art der Vorbereitung und ihr müsst für euch selber herausfinden, was euch und euren Pferden gut tun. Dennoch hoffe ich, dass ich euch meine Tipps ein wenig helfen!

 

Bis bald und alles Liebe, Eure Kathleen

TRAININGSOUTFIT MIT TURNIERFEELING

Kathleen Keller mit Ingo, Handschuhe von Roeckl, Schuhe von Ariat, Kleidung von euro-stau, Pullover von NoConcept, Bandagen-Unterleger von BellaMo, Stiefel von Kempkens, Helm von KEP Italia und Halfter von TAU STIL.


Liebe Horselover & Fashionistas,


es wird mal wieder Zeit, dass ich euch einen neuen Look präsentiere. Heute soll es sich rund um das Thema Trainingskleidung drehen. Das allerwichtigste dabei: Ihr müsst euch wohlfühlen! Denn nur in einem bequemen Reit-Outfit kann man sich voll und ganz auf das Training konzentrieren und eine gute Leistung abliefern.

Bei den aktuell hohen Temperaturen ist die Wärme natürlich eine zusätzliche Herausforderung – ich persönlich greife dann gerne zum ärmellosen Turniershirt und lasse ein wenig Turnierfeeling aufkommen. Mein Tipp bei allen Temperaturen: Der sogenannte Zwiebellook! So ist man immer für alle Eventualitäten gewappnet.


Mein heutiges Outfit setzt sich wie folgt zusammen: 
Handschuhe von Roeckl, Schuhe von Ariat, Reithose, T-Shirt, Weste und Gürtel von euro-star, Pullover von NoConcept, Bandagen-Unterleger von BellaMo, Stiefel von Kempkens, Helm von KEP Italia und das Halfter von TAU STIL.
Wie immer auf diesem Wege ein ganz besonderes Dankeschön an meine tolle Fotografin The stylish equestrian und natürlich an meine Sponsoren, die mich so großzügig ausgestattet haben.


Genießt das schöne Wetter mit Euren Pferden! 
Ingo und ich gönnen uns jetzt eine Wasserpause.


Bis bald, Eure Kathleen

 

Das Derby aus sportlicher Sicht

Nun ist das Derby vorbei. Es ist und bleibt mein Lieblingsturnier. Ich habe es so genossen, dort zu sein, dort reiten zu dürfen und so viele Menschen zu treffen. Selbst Hamburg hat sich wettertechnisch von seiner allerbesten Seite gezeigt und meine Pferde waren großartig. Alle haben sich richtig angestrengt. Ingo ist das erste Mal S*** gegangen und war gleich am ersten Tag Dritter mit knapp 70 Prozent und danach Zweiter in der Inter B mit über 70 Prozent.

Das ist für mich unglaublich, weil er sich in so kurzer Zeit so toll entwickelt hat und noch im letzten Jahr im Juli seine allererste S gegangen ist. Allein davon war ich schon so überwältigt und dann kommt Daintree und läuft seine erste Runde so toll und wir sind platziert. Und mit der Kür macht er mein Glück perfekt. Ich war letzte Starterin und es war eine so tolle Stimmung mit richtig vielen Zuschauern. Daintree hat alles gegeben in unserer Frank-Sinatra-Kür. Als ich fertig war haben die Leute so geklatscht, der Moment war perfekt und die Punkte waren es dann auch. Als es klar war, dass wir gewonnen haben mit über 74 Prozent und wir mit der Hymne dort standen, da war ich wirklich sehr berührt. Und eigentlich bin ich es immer noch! Meine Jungs dürfen nun ein bisschen verschnaufen und ich genieße noch ein bisschen den Erfolg und meine ganzen Erlebnisse vom Derby.

Das Derby ist gestartet

Moin Moin aus Hamburg! Das Derby ist in vollem Gange und es ist einfach grandios! Mein absolutes Lieblings-Turnier! Es fühlt sich an wie Sommerurlaub mit vielen tollen Leuten und Traumwetter. Man kann hier einfach unglaublich viel erleben: Super Sport mit viel Shopping drum herum. Ihr seht hier mein zweites Derbyoutfit, gehalten wie das erste in den maritimen Farben. Dazu passend der blau-weiß-gestreifte Matrosenstil des T-Shirts. Und auch die die Unterleger mit den Ankern passen dazu.

Die Jacke, Reithose und Schabracke sind von euro-star, die Handschuhe von Roeckl, die Schuhe von Prada, das T-Shirt von NoConcept, die Bandagen-Unterleger von BellaMo, die Stiegel von Kempkens und der Helm von KEP Italia. Vielen Dank an meine Sponsoren, deren Klamotten ich bei dem Outfit trage.

Ein sportlicher Bericht kommt später. Genießt den letzten Derbytag! Ahoi! Eure Kathleen

 

 

Derbyoutfit erster Tag

Moin, moin! Es ist Derbytime und wir stehen in den Startlöchern!  Zu diesem Anlass haben wir uns einen ganz besondere Look ausgedacht und vorbereitet. Den werde ich am Mittwoch tragen. Die Farben Dunkelblau, Gold und Rot haben wir mit Bedacht gewählt. Mit Dunkelblau steht eine maritime Farbe für Hamburg. Rot und Gold sind meine Stallfarben. Vereint begründen sie dieses tolle Outfit. Passend dazu gibt es für die Pferde entsprechende Halfter und Bandagen-Unterleger. Ich freue mich schon darauf, damit auf dem Derby zu reiten. Wie findet Ihr es?

Ein ganz großes Dankeschön geht auf diesem Wege an meine tolle Fotografin The stylish equestrian und natürlich an meine zahlreichen Sponsoren, die mich so großzügig ausgestattet haben. Bei diesem Outfit sind: die Handschuhe von Roeckl, die Reithose von euro-star, das T-Shirt von NoConcept, die Bandagen-Unterleger von BellaMo, der Helm von KEP Italia, die Halfer von TAU STIL und meine Stiefel von einem tollen ungarischen Stiefelmacher.

Jungpferdetraining 2. Teil

Vor ein paar Tagen habe ich Euch den 1. Teil von meiner Arbeit mit einem jungen Pferd gezeigt. Heute kommt der 2. Teil! Viel Spaß damit!

Redefin

Hier kommt ein kleines Update für Euch von meinem letzten Wochenende in Redefin. Wieder ein superschönes Turnier mit traumhaftem Wetter, das direkt vor der Kulisse des Landgestüts stattgefunden hat. Meine beiden Pferde waren super drauf. Ich war mit Daintree und Supertramp dort, der sein allererstes Turnier überhaupt gegangen ist. Er war vorher noch nirgends und ich wollte ihm eigentlich mal ein bisschen was zeigen, damit er ein wenig Turnieratmosphäre kennenlernt. Supertramp ist ein Pferd, das von sich aus echt Power hat, aber er hat sich ganz toll benommen. Klar gab es ein paar Kleinigkeiten, er hat sich mal erschrocken oder war mal kurz unkonzentriert. Aber das ist für ein junges Pferd ganz normal und es soll ja auch ein bisschen Leben in ihm stecken. Er hat es dann tatsächlich geschafft, sich am Samstag direkt fürs Bundeschampionat zu qualifizieren. Darauf bin ich super stolz. Ich war den ganzen Tag wie beflügelt, dass es gleich auf Anhieb so gut geklappt hat. Ein ganz besonderer Moment, den ich eigentlich immer noch genieße. Auch Daintree gut drauf. Er war 5. im Grand Prix und 3. im Spezial. Für mich also ein rundum tolles Wochenende und nun geht’s nächste Woche weiter zum Derby!

Supertramp hat sich qualifiziert

 

Heute möchte ich Euch ein neues Video zeigen, in dem ich den 5jährigen SUPERTRAMP arbeite. Und zwar aus gegebenem Anlass, denn am letzten Wochenende hat er sich in Redefin fürs Bundeschampionat im Herbst qualifiziert. Im Video seht Ihr in bei der täglichen Arbeit.

 

Viel Spaß, Eure Kathleen